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Peter J. Mars
Hole-in-one
Hole-in-one
„Hole In One“ spiegelt die verzerrte Sprache und Mentalität wider, die sich langsam in hochriskanten Einsatzumgebungen entwickelt, in denen Gewalt, Bedrohung und Überleben durch Wiederholung und Exposition normalisiert werden.
Der Titel bezieht sich auf den dunklen Widerspruch zwischen ziviler und operativer Bedeutung. In der einen Welt, beim Golfspielen, steht ein „Hole in One“ für Erfolg, Präzision und Feier. In einer anderen Welt birgt der Ausdruck eine weitaus schwerere Realität, in der Präzision nur dann zählt, wenn Gewalt von unschuldigen Leben abgelenkt und auf die Quelle der Gefahr selbst gerichtet wird.
Die Einschusslöcher im Gemälde symbolisieren die unsichtbare Distanz zwischen Einsatzkräften und der normalen Welt um sie herum. Im Laufe der Zeit nehmen Worte, Reaktionen und Humor unterschiedliche Bedeutungen an, die oft von Menschen missverstanden werden, die nie in Umgebungen gelebt haben, die von ständiger Bedrohungsanalyse und Konfrontation geprägt waren.
Das Werk erforscht die unangenehme Kluft zwischen zwei gleichzeitig existierenden Realitäten: einer, in der Gewalt theoretisch bleibt, und einer anderen, in der sie Teil der täglichen operativen Entscheidungsfindung wird.
Auf Leinwand mit Acrylfarbe, aufgetragen mit Covern von Handbüchern aus Kriegsgebieten und Büchern über menschliches Verhalten. Die Einschusslöcher wurden einzeln mit 9-mm-Patronen erzeugt, von denen mich mehrere während 32 Jahren operativer Einsätze trafen. Ich verwende echtes Einsatzmaterial, um etwas von mir auf der Leinwand zu hinterlassen und der Kunst eine Seele zu verleihen.
Abmessungen 55 x 75 cm auf Leinwand
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